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Kantonal Freiburgischer Samariterverband
Chemin des Biolettes 41
1544 Gletterens, CH
0848 444 144,
secretariat@samaritains-fr.ch

Was bedeutet Help?

Helfen-erleben-lernen-Plausch ist das Leitmotiv der Help. Help ist Jugendarbeit im Samariterwesen. Das Samariterwesen umfasst alle Samaritervereine und ihre Aktivitäten in der ganzen Schweiz. Oberster Grundsatz der Samariterinnen ist die Hilfeleistung. Im Vordergrund steht dabei die Erste Hilfe an Verunfallten und Kranken. Helpgruppen gehören zur "Samariterfamilie" und damit auch zum Samariterbund (SSB). Deshalb akzeptieren auch sie diesen Grundsatz. Andererseits werden sie vom SSB auf Grund dieser Zugehörigkeit unterstützt und gefördert. 

Mitglieder von Helpgruppen sind Kinder ab 8 Jahren und Jugendliche. Geleitet werden die Gruppen von Helpleiterinnen und Samariterlehrerinnen. Leiterinnen gestalten für und mit den Helpmitgliedern Freizeit- aktivitäten. 

Sie wollen persönliche und soziale Erlebnisse ermöglichen

Viele Erlebnisse werden uns in der heutigen Zeit aus zweiter Hand vermittelt. Bei einem Film haben wir unter Umständen Angst, dass sich die Hauptdarstellerin nicht mehr rechtzeitig retten kann; bei der Übertragung eines Fussballspiels freuen wir uns, wenn unsere Favoriten gewinnen usw. Überwuchern Erlebnisse aus zweiter Hand eigene Erfahrungen, führt es zu einer inneren Verarmung. Zu erleben, wie jemand aus einem steilen Gelände geborgen wird, selber einen Sieg zu erringen, eine Nacht singend an einem Feuer zu verbringen, dies sind beispielsweise Erlebnisse, die einen wichtigen Gegensatz zum Erleben aus zweiter Hand bilden.

Durch eine vielfältige Programmgestaltung und durch Anlässe, die dem Alter, der Entwicklung und dem Wissen der Teilnehmerinnen angepasst, das heisst stufengerecht sind, ermöglichen Helpleiterinnen unterschiedlichste Erlebnisse für jedes einzelne Mitglied oder die ganze Gruppe. Aktivitäten können stufengerecht gestaltet werden, indem generell oder für einzelne Anlässe Altersgruppen gebildet werden, den neu eingetretenen Mitgliedern die wichtigsten Grundlagen der Samaritertechnik in einer separaten Gruppe vermittelt werden usw. 

Sie wollen durch Freizeitbeschäftigung die Kreativität und Lebensfreude fördern

Kreativ sein, heisst schöpferisch sein, die Phantasie spielen und Ideen entstehen zu lassen und damit die Lebensfreude zu wecken. Kreativität kann sich überall dort ausdrücken, wo nicht ausschliesslich starre Regeln vorhanden sind. Wenn eine Arbeiterin beispielsweise einen Zebrastreifen malt, stehen die Farbe, die Lage und die Grösse bereits genau fest. Sie kann diese nicht selber gestalten. Bekommt sie hingegen den Auftrag, eine Unterführung mit einem Graffiti zu verschönern, kann sie ihre eigenen Ideen und Phantasien entwickeln. In ihrem Innern, später auf Papier und auf der Mauer werden Bilder entstehen. Sie wird "belebt" und ihr Bild wird einzigartig sein.

Samariter Jugendgruppen fördern die Kreativität und Lebensfreude, indem sie ermöglichen, dass sich einzelne oder die ganze Gruppe, zum Beispiel beim Spielen, Gestalten, in Gesprächen oder auch beim Moulagieren, auf ihre Weise ausdrücken können. 

Sie wollen samaritertechnisches Wissen und Erfahrungen mit sozialer Hilfe praxisnah und ohne Leistungsdruck vermitteln

Alle Menschen lernen, was für sie wichtig und notwendig ist, aus eigenem Antrieb. Mitglieder von Samariter Jugendgruppen haben sich freiwillig entschieden, sich Kenntnisse in Samaritertechnik anzueignen. Im allgemeinen wird deshalb kein Druck (z.B. "Wenn Du das bis am nächsten Montag nicht kannst, dann ....") notwendig sein, damit sie sich motivieren lassen.

Werden Anlässe praxisnah durchgeführt, lernen die Helpmitglieder, ohne dass es ihnen im Moment bewusst ist, und die Leiterinnen erreichen ihre (Lern-) Ziele ohne Leistungsdruck. So kann es beispielsweise um vieles eindrücklicher sein, mit einem Rollstuhl selber einen Parcours mit alltäglichen "Hindernissen" zu befahren, als einen Vortrag über unsere nicht immer rollstuhlgerechten Bauten zu hören. 

Sie wollen Freundschaften und die Gruppengemeinschaft fördern

In einer Jugendgruppe mitzumachen, ist sicher immer auch mit dem Wunsch verbunden, dazuzugehören, akzeptiert und anerkannt zu werden. Um sich in der Gruppe wohl zu fühlen, ist es für das einzelne Mitglied entscheidend, dass es einen seinen Fähigkeiten entsprechenden Beitrag leisten kann, seine Meinung gefragt ist und das Leben in der Gruppe mitprägen kann. Fühlen sich alle Mitglieder in der Gruppe und die Gruppe als Ganzes mit ihrer Einzigartigkeit und ihren Fähigkeiten anerkannt, entsteht eine Gemeinschaft mit einer vertrau- ensvollen Atmosphäre. 

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